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Freibad Bernsdorf gerettet - Weitere Sparvorschläge scheitern

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Wasser­ratten können aufatmen: das Berns­dorfer Freibad wird nicht geschlossen. Der Stadtrat lehnte den Sparvor­schlag der Stadt­ver­wal­tung mehrheit­lich ab. Das Bad soll unter Betei­li­gung der Stadt an einen Verein übertragen werden. Geprüft werden soll auch eine finan­zi­elle Unter­stüt­zung durch private Unter­nehmen. Gegen die Schlie­ßung des Bades hatte es heftige Proteste gegeben. Eine Initia­tive hatte rund 9.000 Unter­schriften für den Erhalt der beliebten Einrich­tung gesam­melt. Abgelehnt hat der Stadtrat auch die Reduzie­rung der Kita-Betreu­ungs­zeiten von derzeit 7,5 auf 6 Stunden am Tag. Die Regelung sollte für Kinder gelten, bei denen mindes­tens ein Eltern­teil nicht berufs­tätig ist. Von der Sparmaß­nahme hatte sich die Stadt­ver­wal­tung Einspa­rungen in Höhe von 800.000 Euro verspro­chen. Abgelehnt wurde auch die pauschale Reduzie­rung der Sport­för­de­rung um 20 Prozent - die Stadt­räte nahmen einen gemein­samen Änderungs­an­trag von SPD, Links­frak­tion und Grünen an. Danach soll die Sport­för­de­rung nur um 5 Prozent gekürzt werden. Beschlossen wurden dagegen die Priva­ti­sie­rung der Küchen in den kommu­nalen Kinder­ta­ges­stätten, die Schlie­ßung der Saunen in der Schwimm­halle Gablenz und in der Schwimm­halle „Am Südring“ sowie der Verkauf des Hauses der Familie an der Parkstraße. Hier wurde die Verwal­tung aber beauf­tragt, eine andere Immobilie für die Einrich­tung zu suchen.