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Fraunhofer Straße macht Weg für Ansiedlungen frei

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Hinter dem Uni-Campus ist am Mittwoch die neue Fraun­ho­fer­straße freige­geben worden. Fast zwei Jahre wurde an der Trasse gebaut - Stadt, Land und Bund haben in das Projekt zusammen rund 4,5 Millionen Euro inves­tiert. Die Fraun­ho­fer­straße beginnt am Südbahnhof, führt am Techno­lo­gie­campus vorbei und endet am neuen Kreis­ver­kehr an der Werner-Seelen­binder-Straße. Von dort gelangen Autofahrer nun auch schneller auf den Südring. Der Bau der Trasse war nötig geworden, weil die parallel verlau­fende Reichen­hainer Straße jetzt verkehrs­be­ru­higt und der Straßen­bahn vorbe­halten ist. Mit der Freigabe beginnt jetzt auch die Erschlie­ßung der umlie­genden Flächen. Das Gelände, durch das die Trasse führt, lag bisher weitge­hend brach. Jetzt soll dort der schon beste­hende Techno­lo­gie­campus um etwa 22 Hektar erwei­tert werden. Auf dem Areal entstehen Forschungs­ein­rich­tungen für Unter­nehmen und die Chemnitzer Uni. Auch das Fraun­hofer Institut plant eine Erwei­te­rung. Bereits im Bau ist die Wende­schleife für die Straßen­bahn­linie 3, die künftig bis auf den Campus rollt.