Frau wegen mehrerer Bombendrohungen zu Bewährungsstrafe verurteilt
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Eine Frau, die mit Bombendrohungen gegen das Chemnitzer Jugendamt für Aufregung gesorgt hat, ist jetzt vom Amtsgericht verurteilt worden. Sie bekam ein Jahr auf Bewährung und muss 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Die 38-Jährige hatte 2018 immer wieder das Jugendamt angerufen und mit einer Bombe gedroht. Insgesamt fünfmal musste deshalb der Moritzhof geräumt werden. Hintergrund war ein Streit mit dem Jugendamt, das der Frau das Sorgerecht für ihre drei Kinder entzogen hatte. Sie lebt inzwischen in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Pirna.
