Forscher untersuchen Bindung zwischen Müttern und Töchtern
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Die Bindung zwischen Töchtern und ihren Müttern ist enger als alle anderen Generationsbeziehungen. Das geht aus einer Studie der TU Chemnitz hervor. Laut den Wissenschaftlern bespricht etwa jede zweite Tochter über 15 Jahren persönliche Dinge regelmäßig mit ihrer Mutter. Bei den Söhnen sind es nur 29 Prozent, nicht einmal jeder siebente Jugendliche geht mit Problemen zu seinem Vater. Das sogenannte pairfam-Langzeitprojekt ist Deutschlands größte Familienuntersuchung: Über einen Zeitraum von 14 Jahren geben mehr als 10 000 Menschen jährlich Auskunft über ihre Beziehungen und ihr Familienleben. Am seit dem 2008 laufenden Projekt sind auch Wissenschaftler aus Mannheim, München und Bremen beteiligt.