Dresdner Forscher finden Umweltgifte im Essen
PFAS bergen Gesundheitsrisiken in sich. So habe man bei Kleinkindern mit einem hohen PFAS-Gehalt im Blut eine verminderte Impfreaktion festgestellt, erläuterte Albrecht. „Es ist gut, wenn PFAS möglichst nicht in unserer Nahrung auftaucht und damit auch nicht in unseren Körper gelangt“, fügte er hinzu.
0,2 Prozent der Lebensmittelproben gesundheitsgefährdend
Insgesamt untersuchte das LUA 20.000 Lebensmittelproben. Die Beanstandungsquote lag bei 17,4 Prozent, nur 0,2 Prozent wurden allerdings als gesundheitsschädlich eingestuft. Bei den weiteren Beanstandungen ging es vor allem um irreführende oder nicht vorschriftsmäßige Kennzeichnungen. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass Lebensmittel in Sachsen sicher sind, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).
Als Beispiel für mangelhafte Kennzeichnung führte Albert Garnelen an. „Wir haben festgestellt, dass es dort bestimmte Tendenzen gibt, Verbraucherbetrug zu machen“, sagte Albert. So werde durch einen erhöhten Wasseranteil das Verkaufsgewicht erhöht, was zu Proteinausflockungen, verringertem Nähr- und Genusswert und erhöhtem Salzgehalt führe. (mit dpa)