Förderverein des Bernsdorfer Freibades wirft hin
Das städtische Freibad in Bernsdorf muss künftig ohne die Unterstützung des Fördervereins auskommen. Die Interessengemeinschaft hat den Kooperationsvertrag nach siebeneinhalb Jahren gekündigt. Zur Begründung heißt es, die Stadt habe keinerlei Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit. Viele Ideen seien blockiert worden, die Rathausspitze habe es dem Verein so schwer wie möglich gemacht. Deshalb ziehe man jetzt die Reißleine. Als Konsequenz muss die Stadt für das Bad künftig rund 10.000 Euro mehr an Betriebskosten einplanen. Der Förderverein hatte unter anderem die Grünpflege und Instandhaltung der Anlage übernommen. Auch in Technik wurde investiert. Dabei kam es immer wieder zu Reibereien mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung, die teilweise andere Interessen im Zusammenhang mit dem Bad verfolgten. Die Vorwürfe des Vereins richten sich vor allem gegen Sozial- und Sportbürgermeister Philipp Rochold. Sie decken sich mit den Erfahrungen, die der Bürgerverein zur Rettung des Erfenschlager Freibades bisher gemacht hat. Die Initiative kämpft seit Jahren erfolglos für den Erhalt des Bades im Stadtteil Erfenschlag.