Flüchtlinge wollen nicht in Turnhalle ziehen
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Chaotische Zustände haben am Freitagabend an der Markersdorfer Straße geherrscht. Die Stadt wollte rund 70 vom Land zugewiesene Asylbewerber in einer Turnhalle unterbringen, doch die Flüchtlinge weigerten sich, die Notunterkunft zu beziehen. Nur einige wenige waren nach langen Verhandlungen bereit, in die Halle zu gehen. Die anderen wollten unbedingt in Wohnungen - doch die sind alle belegt. Polizei, Bürgermeister und Helfer standen stundenlang ratlos auf der Straße - die Flüchtlinge spielten auf Zeit. Kurz vor Mitternacht ließen sich zumindest einige Frauen und Kinder in das benachbarte Gemeindezentrum bringen, der Rest harrte weiter im Freien aus.