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Flohen die Juwelendiebe mit dem Flixbus? Staatsanwaltschaft dementiert
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat aktuell keine Hinweise, dass die Diebe des Juwelenraubs im Grünen Gewölbe mit einem Flix-Bus nach Berlin gefahren sind. „Spekulative Medienberichterstattung ist bei der Aufklärung jeder Straftat – zumal eines derart komplexen Falles – wenig hilfreich und kann Ermittlungen im Einzelfall erschweren oder gar vereiteln“, erklärte die Behörde am Freitag. Gleiches gelte für die frühzeitige Veröffentlichung eines wichtigen Hinweises oder Ermittlungsansatzes.
„Entgegen vereinzelt in den Medien verlautbarter Vermutungen haben Staatsanwaltschaft Dresden und Soko Epaulette keine Erkenntnisse dahingehend, dass tatverdächtige Personen mit dem Flix-Bus in Richtung Berlin geflohen sind“, hieß es mit Blick auf eine der Vermutungen. Für entsprechende Veröffentlichungen gebe es in den Ermittlungen keine Anhaltspunkte. Die Staatsanwaltschaft und die Sonderkommission würden weiter mit Hochdruck an der Aufklärung arbeiten.
Zwei unbekannte Täter waren am 25. November im Schutz der Dunkelheit über eines der vergitterten Fenster in das Grüne Gewölbe eingedrungen und hatten dann mit einer Axt eine Vitrine im Juwelenzimmer eingeschlagen. Nach kurzer Zeit konnten sie mit Diamanten und Brillanten von unschätzbarem Wert flüchten. Bisher gibt es noch keine heiße Spur. Die Polizei hat eine Belohnung von einer halben Million Euro ausgesetzt.
