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Fliegerbomben aus Großenhain abtransportiert

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Bei Großen­hain sind am Diens­tag­vor­mittag zwei Flieger­bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die 250-kg-Spreng­körper hatten keine Zünder und konnten deshalb abtrans­por­tiert werden. Wie eine Polizei­spre­cherin unserem Sender sagte, seien die Bomben am Diens­tag­vor­mittag gegen 9.00 Uhr bei Bauar­beiten an der B101 ausge­graben worden. Die Bomben wurden etwa einen Kilometer vor dem Ortsein­gang von Großen­hain entdeckt. Die Bundes­straße wurde gesperrt. Der Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst rückte an und konnte am Mittag Entwar­nung geben. Die Bomben hatten keine Zünder, konnten deshalb verladen und abtrans­por­tiert werden. Nach unseren Infor­ma­tionen waren die Spreng­körper offenbar im Krieg ohne Zünder an einer Brücke platziert worden.Die Bundes­straße war zwischen B98 und Stroga zeitweise voll gesperrt, gegen 13.00 Uhr konnte die Straße für den Verkehr wieder freige­geben werden.Die Flieger­bomben wurden zum Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst nach Zeithain gebracht. Dort werden die Bomben fachge­recht zerlegt und entsorgt.