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Entwarnung: Fliegerbombe in Leipzig entschärft

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Entwarnung in Eutritzsch: Die 50 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe konnte erfolgreich entschärft werden. Der Sperrkreis wurde aufgehoben. Die Anwohner können wieder in ihre Häuser zurückkehren, das sagte uns Feuerwehrsprecher Torsten Kolbe. 

Die Entschärfung dauerte knapp zwei Stunden, weil der Zünder leicht beschädigt war. Im Raum stand auch, die Bombe kontrolliert zu sprengen, sollte sie nicht entschärft werden können. 

Etwa 640 Menschen mussten bei den Evakuierungsmaßnahmen in Sicherheit gebracht werden. Zuvor war ein Sperrkreis von 600 Metern eingerichtet worden. 

Auch der Zugverkehr war von den Maßnahmen betroffen, weil im Sperrkreis einige Bahngleise in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof liegen. 

Den genauen Ablauf der Evakuierung und Entschärfung lesen Sie bei uns im Ticker unter diesem Artikel. 

Update 11:36 Uhr

Die Zeitplan wurde noch einmal korrigiert. Wie uns der Sprecher der Branddirektion, Torsten Kolbe, gesagt hat, wird die Entschärfung der Bombe wahrscheinlich gegen 12:30 Uhr beginnen.

Update 11:16 Uhr

Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass es ab 14 Uhr zu Einschränkungen am Hauptbahnhof kommen wird. Züge des Fernverkehrs halten dann nicht mehr in Leipzig, hat die Bahn mitgeteilt. Aktuelle Informationen zu den Reiseverbindung können hier eingesehen werden.

Update 11:04 Uhr

Die Evakuierung beginnt in diesen Minuten. Erst wenn alle Menschen den Sperrkreis verlassen haben, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung beginnen. Es wird damit gerechnet dass es zwischen 14 und 16 Uhr soweit sein wird. 

Personen, die in Quarantäne sind, hat die Feuerwehr aufgefordert, nicht selbst das Haus zu verlassen, sondern erst über das Bürgertelefon Bescheid geben.

Update 10:45 Uhr

Neben den Sprengmeistern sind Polizisten sowie Mitarbeiter von Ordnungsamt, Gesundheitsamt und der Feuerwehr vor Ort. Die überprüfen, ob alle Einwohner die Sperrzone verlassen haben. Erst wenn diese menschenleer ist, können die Experten vom Kampfmittelräumdienst mit ihrer Arbeit beginnen.

Hilfebedürftige Menschen werden durch den jeweiligen Pflegedienst betreut. Der regelt den Transport und die Unterbringung während der Evakuierung.

Update 10:35 Uhr

Die Feuerwehr hat nun die genaue Anzahl der betroffenen Anwohner mitgeteilt. 641 Menschen müssen evakuiert werden. Zunächst war man von etwa 1.000 Betroffenen ausgegangen. 

Die zentrale Notunterkunft ist im Leibniz-Gymnasium am Nordplatz 13. Dort werden die Personen auch verpflegt und betreut. Für Betroffene, die in Quarantäne sind, gibt es eine Notunterkunft in der Grundschule Portitz am Göbschelwitzer Weg 1. In den Unterkünften gilt Maskenpflicht.

Update 10:05 Uhr

Die Vorbereitungen für die Evakuierung der etwa 1.000 Menschen im Sperrkreis hat begonnen. Die Feuerwehr stellt zwei Notunterkünfte zur Verfügung.