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Finanzspritze für Chemnitzer Kinder- und Jugendstiftung

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Die Chemnitzer Kinder- und Jugend­stif­tung „Johan­neum“ kann sich über eine Spende für ihre Ferien­aka­demie freuen. Die Magede­burger Kaffee­rös­terei "Röstfein" stellt für das Projekt mehr als 3.000 Euro bereit. Der Scheck wurde gestern in den Räumen der GGG übergeben. Mit dem Geld kann das nächste Camp für benach­tei­ligte Kinder finan­ziert werden - es soll in den Oster­fe­rien über die Bühne gehen. Die Stiftung betreut im Rahmen ihrer Ferien­aka­demie jedes Jahr zwischen 20 und 30 Kinder im Schul­land­heim am Küchwald. Dabei werden die Jungen und Mädchen an Themen wie Wissen­schaft, Technik, Gesund­heit sowie Natur und Umwelt heran­ge­führt. Die Kinder werden vom Jugendamt ausge­wählt und vermit­telt. Die Kinder- und Jugend­stif­tung "Johan­neum" ist die erste recht­lich selbstän­dige kommu­nale Stiftung in Chemnitz. Deren Geschichte begann im Jahr 1855. Damals hatte der Privat­mann Carl Chris­tian Hübner in seinem Testa­ment für die "Gründung eines Erzie­hungs­hauses in Chemnitz Sorge getragen". Er spendete nicht nur 30.000 Taler sondern hatte auch die Idee für den Namen, der sich auf König Johann von Sachsen bezieht. Im Jahr 1998 beschloss der Stadtrat Chemnitz, das mit dem ehema­ligen Stiftungs­ge­bäude "Geschwister Scholl Kinder­heim" bebaute Grund­stück Annaberger Straße in Harthau zu verkaufen. Die Stadt­ver­wal­tung wurde beauf­tragt, die Bildung einer öffent­li­chen Stiftung zur Förde­rung der öffent­li­chen und freien Jugend­hilfe in Chemnitz vorzu­be­reiten und den Erlös aus dem Verkauf in Höhe von 645.000 DM dieser Stiftung zuzuführen.