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Fighting Kangaroos treffen auf Vilsbiburg

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Was soll schon großartig schief­gehen, wenn am Samstag der Spitzen­reiter gegen das Schluss­licht der Liga ran muss? So könnte eine provo­kante Frage vor der Partie der Fighting Kanga­roos Chemnitz bei den Roten Raben in Vilsbi­burg lauten. Mit 10:2-Punkten sonnen sich die Volley­ball-Zweit­li­ga­damen aus Chemnitz aktuell auf dem ersten Tabel­len­platz, während die Roten Raben Vilsbi­burg II mit 2:8 Zählern die rote Laterne in der Hand halten. Nach dem schweren Auftakt­pro­gramm mit Nieder­lagen gegen Lohhof (0:3), Augsburg (0:3), Dresden (1:3) und Grimma (1:3) hat Vilsbi­burg die harten Volley­ball­bro­cken hinter sich und am letzten Samstag in Villingen die ersten Punkte gegen den Abstieg geholt. "Schief­gehen soll natür­lich nichts. Während Vilsbi­burg den ersten Sieg einfahren konnte, haben wir recht knapp gegen Dresden gepunktet. Somit treffen am Samstag zwei Mannschaften aufein­ander, die ihre Spiele mit viel Kampf­ein­satz gewonnen haben", erklärt Kangaroo-Coach Andreas Urmann. Dennoch muss das verjüngte Team aus Nieder­bayern zurzeit viel Lehrgeld zahlen. Doch genau darin lauert auch die Gefahr für den Favoriten aus Chemnitz. Schlie­ß­lich sind die "Raben" trotz der momen­tanen Tabel­len­po­si­tion niemals zu unter­schätzen. "Vilsbi­burg verbes­sert sich, ähnlich wie der VC Olympia Dresden, von Spiel zu Spiel. Ich gehe aber davon aus, dass meine Mannschaft gestärkt aus der Partie gegen Dresden in die Partie gehen wird. Schlie­ß­lich wollen wir die Punkte nicht noch einmal wie gegen Bad Soden hergeben", meint der 28-jährige Urmann. Nach dem Weggang von Ex-Kangaroo-Coach Mirko Pansa, der die "Raben" nach nur einer Saison in Richtung Köpenick verlassen hat, schwingt mittler­weile Jorge Ricardo Munari das Trainer­zepter. Der 44-jährige Argen­ti­nier kann sich dabei auf die Fähig­keiten von Ex-Känguru Veronika Majova verlassen, die für die nötige Routine im Raben-Spiel sorgt. Ein Sieg der "Kängurus" in Vilsbi­burg ist hinsicht­lich der nächsten Spiele sicher­lich wünschens­wert, da für Josephine Mai & Co. in den nächsten Wochen mit Lohhof, Augsburg und Grimma ein hartes Programm auf dem Plan steht. Dann wird man sehen, ob die Volley­ball­damen aus Chemnitz zu den Topmann­schaften der Liga zählen oder eine Nieder­la­gen­serie folgen wird. Dennoch nimmt die Mannschaft von Kangaroo-Coach Andreas Urmann diese Heraus­for­de­rung gern an. "Auf diese Spiele kann man sich nur freuen. Unsere Fans wollen wir schlie­ß­lich nicht enttäu­schen", so Urmann, der am Samstag aller Wahrschein­lich­keit nach auf alle Spiele­rinnen zurück­greifen kann. Einzig Libero Katrin Schubach hat mit einer Erkäl­tung zu kämpfen.