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Fighting Kangaroos müssen Namen abgeben

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Die Chemnitzer Zweit­liga-Volley­bal­le­rinnen der Fighting Kanga­roos werden künftig mit neuem Namen an den Start gehen. Grund ist ein Marken­rechts­streit mit dem Insol­venz­ver­walter der ehema­ligen Marke­ting GmbH, welche sich unter anderem um die geschäft­li­chen Belange der Volley­bal­le­rinnen zu Erstli­ga­zeiten kümmerte. "Die Forde­rung des Insol­venz­ver­wal­ters bewegt sich im fünfstel­ligen Bereich. Dieser Betrag steht in keinem vernünf­tigen Zusam­men­hang mit dem tatsäch­li­chen Wert der Marke", sagte Vereins­prä­si­dent Volker Lange am Freitag und ergänzte: "Die Forde­rung des Insol­venz­ver­wal­ters wollen wir auch deshalb nicht bezahlen, weil wir den Namen vormals im Verein selbst gefunden und lange vor Marken­an­mel­dung für den Volley­ball genutzt haben." Mannschafts­leiter Stefan Baldauf ist angesichts der Querelen verär­gert. "Wir müssen einen neuen Namen finden, diesen präsen­tieren und den bishe­rigen ersetzen. Dazu gehören Werbe­mittel, Fanar­tikel, Sponso­ren­bro­schüren, Inter­net­seite, Facebook-Auftritt und vieles mehr. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch wieder Geld, das der Mannschaft dann fehlt„, erklärte er. Der Saison­etat der Chemnit­ze­rinnen ist ohnehin knapp. "Es wird jedes Jahr schwie­riger, den Etat aufzu­bringen. Es wäre wirklich schade, wenn wir über ein Jahrzehnt Bundes­liga in Chemnitz irgend­wann einfach so wegwerfen müssten", meinte Baldauf. Die Mannschafts­pla­nung für die kommende Saison läuft. "Wir tun alles, was im Rahmen unserer Möglich­keiten machbar ist, um einen spiel­starken Kader für die Saison 2013/2014 zusam­men­zu­stellen", sagte der Teamchef.