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Feuerwehrmann wird zum Geburtshelfer

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Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte die Chemnitzer Feuerwehr am Wochenende. Die Kameraden halfen bei der Geburt eines Kindes. Das ist soweit nichts Besonderes. Allerdings musste die Geburtshilfe telefonisch erfolgen. Im Stadtteil Schloßchemnitz lag am Samstag eine Mutter in den Wehen - Angehörige wählten daraufhin den Notruf, um die Frau mit einem Krankenwagen in die Klinik bringen zu lassen. Doch so weit kam es nicht. Noch während des Anrufs kamen die Wehen in immer kürzeren Abständen - die Geburt stand unmittelbar bevor. Der Disponent in der Leitstelle gab daraufhin den Angehörigen ständig Anweisungen und leitete sie an. Sebastian Schneider ist selbst vierfacher Vater, hat drei Geburten miterlebt und als ausgebildeter Mann beim Rettungsdienst auch sonst jede Menge Erfahrung. Er half dem angehenden Vater und der künftigen Oma bei der Geburt. Es dauerte nicht lange, da erblickte das Kind gesund und munter das Licht der Welt, dank der Ratschläge des Telefonisten in der Notrufzentrale. Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, hat Sebastian Schneider gar nicht mehr erfahren. Aber vielleicht meldet sich die kleine Familie ja bei der Feuerwehr, wenn der große Trubel vorbei ist.

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