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Feuerwehrboot kentert bei Personensuche auf der Elbe in Dresden

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In Dresden hat es am Mittwochabend einen großen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gegeben. Zahlreiche Kräfte mit Hubschrauber und Wärmebildkamera und mit Booten suchten nach dem Anruf einer Passantin die Elbe nach einem Menschen ab. Die Zeugin hatte an der Albertbrücke jemand scheinbar zielgerichtet in die Elbe springen sehen und gegen 19:45 Uhr die Polizei alarmiert.

Die Einsatzkräfte suchten intensiv rechts und links der Elbe und mit Booten auf dem Fluss. Dabei verunglückte ein Boot der Feuerwehr. Nach Angaben eines Sprechers kollidierte es mit dem Schaufelraddampfer „Meissen“ und kenterte. Der Bootsführer und zwei weitere Feuerwehrmänner fielen ins Wasser.

Es gelang ihnen noch einen Notruf abzusetzen, so dass die Einsatzkräfte eines zweiten Rettungsbootes sofort zur Stelle waren. Die drei Kameraden wurden unterkühlt aber unverletzt aus dem kalten Wasser gerettet und unverletzt an Land gebracht.

Der Sucheinsatz wurde nach gut zwei Stunden gegen 21:30 Uhr beendet. Es wurde niemand gefunden. Es gebe auch keinen aktuellen Vermisstenfall, sagte uns ein Polizeisprecher.

Die Suche wurde am Donnerstagmorgen wieder fortgeführt. Die Wasserschutzpolizei ist auf der Elbe sowie um Uferbereich im Einsatz. Der Suchbereich erstreckt sich vom Ereignisort bis nach Meißen.

In der Regel berichten wir nicht über nicht über Suizidversuche oder Selbsttötungen, nur wenn die Umstände besondere Aufmerksamkeit erfahren. Sollten Sie selbst depressiv sein, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge unter www.telefonseelsorge.de

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