Feuerwehr rettet Kuh aus Güllegrube in Hainewalde
In Hainewalde bei Zittau ist vergangene Nacht eine Kuh in eine Güllegrube gefallen. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr retteten das Tier. Die Kuh war ausgebüxt und dabei gestürzt.
Feuerwehrleute in Wathosen stiegen über eine Leiter in die Grube. Die Gülle stand hüfthoch. Mit einem Wasserstrahl wurde die Kuh, die sich inzwischen in einen engen Abflusskanal geflüchtet hatte, zurück in die Grube bewegt. Ein erster Rettungsversuch wurde abgebrochen, weil die Kuh in Panik war. Ein Tierarzt wurde gerufen. Er setzte eine Beruhigungsspritze. Dann legten die Kameraden der Kuh Seile um und zogen sie mit Hilfe eines Gabelstaplers aus der Grube. Die Kuh trug offenbar keine Verletzungen davon. Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunde. „Er war nicht ganz ungefährlich. Kameraden sind mit Atemschutz in die Grube gestiegen“, sagte uns Wehrleiter Silvio Mavius.
Für die Feuerwehrleute heißt es heute kärchern: Kleidung und Ausrüstung reinigen.