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Feuersalamander-Detektive erfolgreich - über 250 Fundstellen gemeldet

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Die Gegend um Aue scheint ein Paradies für den Feuer­sa­la­mander zu sein. Bei einer öffent­li­chen Zählak­tion kamen die meisten Meldungen aus dem Umfeld der Erzge­birgs­stadt, teilte das Landesamt für Umwelt, Landwirt­schaft und Geologie am Dienstag mit. Insge­samt wurden sachsen­weit mehr als 250 Fundstellen gemeldet, 40 davon stammten aus dem Raum Aue.Vor allem am Floßgraben mit seinen klaren Quell­bä­chen und angren­zenden Laubwäl­dern fühlt sich die Amphi­bi­enart wohl, hieß es. Hier wurden an einem Tag über 60 Salamander beobachtet. Auch im Landkreis Sächsi­sche Schweiz und in Dresden habe man ältere Nachweise bestä­tigen können. Da Meldungen aus Mittel­sachsen und dem Leipziger Land fehlen, geht das Landesamt von einem drama­ti­schen Rückgang in den betrof­fenen Regionen aus.Der Feuer­sa­la­mander (Salamandra salamandra) ist eine von 18 in Sachsen vorkom­menden Amphi­bi­en­arten. Er lebt in feuchten, von Bächen durch­zo­genen Laubmisch­wäl­dern. In der Roten Liste Sachsens wird der Feuer­sa­la­mander als „stark gefährdet“ (Kategorie 2) geführt. (DPA)