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Fernsehlotterie schickt benachteiligte Kinder in die Ferien

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Für zehn Chemnitzer Kinder aus sozial schwa­chen Familien geht heute ein lang gehegter Wunsch in Erfül­lung. Die Mädchen und Jungen verbringen im Abenteu­er­camp der Kinder­ver­ei­ni­gung im Zscho­pautal ihre ersten richtigen Ferien. Möglich gemacht hat das eine Spende der ARD Fernseh­lot­terie. Eine Woche lang erleben die 12 bis 16 jährigen jetzt unbeschwerte Tage. Ihre Eltern können eine solche Reise aus finan­zi­ellen Gründen nicht aus der eigenen Tasche bezahlen.Nach der Anreise mit der Eisen­bahn können sich die Kinder so richtig austoben, denn beim Fußball, Schwimmen, Tisch­tennis und Volley­ball gibt es hier mehr als genug Möglich­keiten dazu. Darüber hinaus werden verschie­dene Wande­rungen und Ausflüge statt­finden: „Unter anderem bieten wir den Kindern eine Trekking­boot-Tour auf der Elbe durch die schöne Sächsi­sche Schweiz“, so Jan Koch von der Kinder­ver­ei­ni­gung. "Wir haben in diesem Jahr explizit Chemnitzer Kinder für diese Reise vorge­schlagen, da wir gerade hier vor Ort möglichst vielen Kindern erleb­nis­reiche Ferien bieten wollen." Nachdem die langen Tage abends bei einem Lager­feuer ausge­klungen sind, wird sich im Zelt gemüt­lich in den Schlaf­sack gekuschelt, damit am nächsten Tag alle wieder fit für neue Abenteuer sind. Betreut werden die Kinder von ausge­bil­deten Gruppen­lei­tern.Mit den Kinder­reisen lässt die ARD Fernseh­lot­terie eine alte Tradi­tion wieder aufleben: Vor mehr als 50 Jahren startete die tradi­ti­ons­reiche Lotterie eine Aktion unter dem Motto „Ferien­plätze für Berliner Kinder“. Durch diese Hilfs­ak­tion konnten Berliner Kinder aus der zerstörten Stadt ausge­flogen werden und ein paar erhol­same Tage an einem „Platz an der Sonne“ verleben. Pro Jahr unter­stützt die älteste Sozial­lot­terie Deutsch­lands rund 400 gemein­nüt­zige Projekte zugunsten von hilfs­be­dürf­tigen Kindern, Senioren, kranken und behin­derten Menschen. Die ARD Fernseh­lot­terie erzielte von 1956 bis heute einen karita­tiven Zwecker­trag von rund 1,3 Mrd. Euro und konnte damit über 5.500 Hilfs­pro­jekte fördern.