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FDP kritisiert aufgeblähte Verwaltung im Freistaat

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Sachsens FDP kritisiert die Landesregierung, weil sie zu viel Personal im öffentlichen Dienst beschäftigen würde. Der liberale Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst fordert einen Kurswechsel.

Die Staatsregierung in Dresden plane für die beiden nächsten Jahre zusammen über 2.300 zusätzlichen Stellen im öffentlichen Dienst ein. Herbst kritisiert, dass die Zahl der Stellen seit 2015 um 9,2 Prozent angestiegen sei.

Richtig sei stattdessen ein Stellendeckel für den öffentlichen Dienst. Natürlich brauche Sachsen qualifizierte Lehrer und eine schlagkräftige Polizei, meint Herbst. Die Landesregierung habe aber auch die Verwaltung aufgebläht.

Das sei zu teuer, so der FDP-Politiker. Außerdem verschärfe jede zusätzliche Verwaltungsstelle noch einmal den Fachkräftemangel in der Privatwirtschaft.