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FDP fordert in Sachsen mehr Züge in den Abendstunden

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Der Bundestag hat diese Woche beschlossen, dass die Bundesländer mehr Geld für den Nahverkehr auf der Schiene bekommen. Allein Sachsen bekommt zwischen 2022 bis 2031 über eine Milliarde Euro zusätzlich. Der sächsische FDP-Verkehrspolitiker Torsten Herbst fordert, das Geld im Freistaat auch sinnvoll einzusetzen.

Der Bundestagsabgeordnete ist sich sicher, dass die Milliarde eine echte Chance bietet, um Angebot und Qualität des Bahnverkehrs in Sachsen auszubauen. Herbst hat klar gemacht, dass gerade in den ländlichen Regionen Sachsens viel Verbesserungspotenzial stecke. Auf vielen Strecken fahre in den späteren Abendstunden kein Zug mehr. Die Staatsregierung müsse das Geld in ein besseres Angebot gerade zu den Tagesrandzeiten stecken.

Wichtig sei auch Bahnstrecken wie Dresden – Görlitz und Chemnitz – Leipzig endlich zu elektrifizieren, fordert der FDP-Politiker. Außerdem leiste sich der Freistaat mit fünf Verkehrsverbünden die kleinteiligste Struktur aller Bundesländer. Das sei zu teuer, so Herbst.