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Fast 140 mutmaßliche Corona-Betrugsfälle in Sachsen

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Die Sächsische Aufbaubank – SAB -  hat 137 mutmaßliche Betrügereien im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen aufgedeckt. In 40 Fällen wurden fast 460.000 Euro ausgezahlt. Das teilte uns die SAB auf Anfrage mit.

Die Antragsteller hätten falsche Angaben gemacht. So  lag bei den Betroffenen kein Corona-bedingter Liquiditätsengpass vor oder das Gewerbe wurde nicht im Haupterwerb betrieben. Soforthilfen wurden offenbar auch von Unternehmen bezogen, die schon zum Jahresende in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren.

Alle 137 Fälle mit Verdacht auf Subventionsbetrug werden den Strafverfolgungsbehörden übergeben, also Staatsanwaltschaft und Polizei.

Gemessen an der hohen Anzahl der Anträge - aktuell 103.700 Bewilligungen mit einem Volumen von rund 1,4 Milliarden Euro, sei jedoch davon auszugehen, dass nur eine sehr geringe Anzahl aller Antragssteller mit betrügerischer Absicht gehandelt habe, sagte uns SAB-Sprecherin Beate Bartsch.