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Fahrzeugmuseum zeigt DDR-Unikate

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Das Fahrzeug­mu­seum an der Zwickauer Straße zeigt in einer neuen Sonder­aus­stel­lung Autos der Marke Eigenbau. Die Schau wurde gestern feier­lich eröffnet. Die Einzel­stücke, die zu DDR-Zeiten von Bastlern zusam­men­ge­schraubt wurden, sind bis Ende Juni in Chemnitz zu sehen. Der Einfalls­reichtum kannte damals keine Grenzen: es wurde alles verbaut, was greifbar war. Viele der Autos entstanden auf der Basis von Wehrmachts­fahr­zeugen oder alten VW-Karossen, sagte uns Museums­chef Dirk Schmer­schneider. So wurde zum Beispiel aus einem Kübel­wagen der „Blaue Hans“ - ein 30-PS-Flitzer mit geteilter Front­scheibe. Ein weiteres Highlight ist der Nachbau eines VW-Bully - der Kleinbus besteht komplett aus Holz - bis auf die Räder natür­lich. Und dann ist da auch noch der DDR-Porsche: der windschnit­tige Wagen glänzt mit einer Karosse aus Hobby-Plast und immerhin 160 Stunden­ki­lo­meter.

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