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Fabrikan­tenvilla wechselt doch nicht den Besitzer

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Die Zukunft der Villa Pfauter am Pfarr­hübel in Altchem­nitz ist wieder offen. Der Stadtrat hat den Kaufver­trag mit den Erben der Fabri­kan­ten­fa­milie rückgängig gemacht. Die Nachfahren des Maschin­bauers Pfauter verzichten entgegen dem ursprüng­li­chen Ansinnen nun doch auf den Erwerb des Grund­stücks. Der Kaufpreis von 60.000 Euro erschien ihnen für das marode Gebäude zu hoch. Für das denkmal­ge­schützte Haus und die fast 9.000 Quadrat­meter große Parkan­lage oberhalb der Annaberger Straße gibt es aber bereits neue Inter­es­senten. Die Stadt wollte das denkmal­ge­schützte Haus und das Grund­stück an den Enkel des Firmen­grün­ders verkaufen. Dieser wollte den Verfall stoppen, das parkähn­liche Areal sanieren und zum Teil auch der Öffent­lich­keit zugäng­lich machen. 200.000 Euro sollten dazu in den nächsten vier Jahren inves­tiert werden. Geplant war unter anderem ein kleines Museum, das an die Firmen­ge­schichte erinnern sollte. Die Villa war zwischen 1910 und 1913 für den Fabri­kanten Robert Hermann Pfauter erbaut worden. Pfauters damaliges Unter­nehmen lebt in der heutigen MAG Verzahn­technik fort.