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Extremismus-Abwehrzentrum ermittelt nach Brand in Kita

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Nach dem Feuer auf dem Gelände eines Kindergartens an der Tschaikowskistraße hat das Extremismus-Zentrum des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine politisch motivierte Straftat handele, sagte uns eine Sprecherin. In der Nacht zu Freitag war ein Gartenhaus auf dem Kita-Gelände in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnissen wird von Brandstiftung ausgegangen. In der Einrichtung an der Tschaikowskistraße ist auch eine Kindergruppe der jüdischen Gemeinde untergebracht. "Durch bislang unbekannte Täter wurde eine Holzhütte, in welcher Kinderspielzeug untergebracht war, in Brand gesetzt. Sie brannte vollständig nieder", hieß es im Bericht des LKA. Ein zweiter Schuppen wurde versucht aufzubrechen. Der Sachschaden beträgt nach bisherigen Erkenntnissen etwa 2.000 Euro. Vergleichbare Vorfälle hatte es in dieser Kindertagesstätte bisher nicht gegeben, hieß es auf Nachfrage. Die Ermittlungen werden vom Polizeiliches Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum im Landeskriminalamt Sachsen geführt. Das Zentrum sucht nun Zeugen, die am Donnerstag gegen 22.40 Uhr verdächtige Personen und Fahrzeuge am Tatort gesehen haben.