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Experten erwarten 2016 stärkeres Wirtschafts­wachstum

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Nach 1,6 Prozent in diesem Jahr erwartet das ifo-Institut für 2016 ein kräfti­geres Plus von 1,8 Prozent in der ostdeut­schen Wirtschafts­leis­tung. Gestützt werde der Aufschwung auch weiter von binnen­wirt­schaft­li­chen Kräften, insbe­son­dere dem privaten Konsum. Das sagte der stell­ver­tre­tende Geschäfts­führer der Dresdner Nieder­las­sung, Joachim Ragnitz, am Mittwoch. Damit folge der Verlauf im Osten der Entwick­lung in ganz Deutsch­land, wenn auch auf etwas niedri­gerem Niveau.  Etwas besser als der Bundes­durch­schnitt wird sich den Erwar­tungen zufolge die sächsi­sche Wirtschaft entwi­ckeln. Hier wird beim Brutto­in­lands­pro­dukt (BIP) preis­be­rei­nigt ein Plus von 1,9 Prozent in diesem und von 2,0 Prozent im nächsten Jahr angenommen. Auch die Flücht­lings­krise schlage sich in der Entwick­lung nieder. Vor allem beim Konsum, aber auch im ohnehin gut laufenden Bauge­werbe sowie im Wohnungs­wesen sei aufgrund einer Auswei­tung der staat­li­chen Leistung mit Zuwächsen zu rechnen.