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Erzgebirge bekennt sich zum UNESCO-Welterbe-Antrag

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Das Erzgeb­rige soll UNESCO-Welterbe werden. Auf dem Weg zu diesem Titel ist die Region jetzt einen entschei­denden Schritt weiter­ge­kommen: die Bürger­meister und Landräte sprachen sich auf einer Konfe­renz einstimmig für einen entspre­chenden Antrag aus. Er soll jetzt gemeinsam ausge­ar­beitet und dann mit der Unter­stüt­zung des Freistaates im Februar 2013 einge­reicht werden. Segnet die UNESCO den Antrag ab, könnte dem Erzge­birge bereits ein Jahr später der Welterbe-Titel verliehen werden. Das einstim­mige Votum der Landräte und Bürger­meister gilt als wichtiges Zeichen für die sächsi­sche Staats­re­gie­rung. Schlie­ß­lich machte Innen­mi­nister Markus Ulbig bei der vierten Regio­nal­kon­fe­renz Erzge­birge im Mai deutlich, dass die Zustim­mung des Freistaates zur Bewer­bung des Erzge­birges um den Welter­be­titel von der Einig­keit aller betei­ligten Kommunen abhängig ist. Mit dem positiven Ergebnis der Bürger­meis­ter­kon­fe­renz werden die Landräte Frank Vogel und Volker Uhlig nun kurzfristig Gespräche mit der Landes­re­gie­rung aufnehmen.