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Erste Metall-Tarifrunde ergebnislos vertagt

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Die erste Runde der Tarif­ge­spräche für die Metall- und Elektro­in­dus­trie Sachsens ist ergeb­nislos vertagt worden. Die Forde­rung der Gewerk­schaft nach fünf Prozent mehr Lohn sei unbegründet und zu hoch, teilte der Verband der Sächsi­schen Metall- und Elektro­in­dus­trie am Mittwoch in Chemnitz mit. Steigender Kosten­druck und wachsende Konkur­renz im inter­na­tio­nalen Wettbe­werb kennzeich­neten das Umfeld, in dem sich die Unter­nehmen behaupten müssten. Die Arbeit­geber hatten kein Angebot unter­breitet. Die IG Metall fordert ein Lohnplus von fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Nach Angaben der Gewerk­schaft sind in Sachsen 170 000 Menschen in der Metall- und Elektro­in­dus­trie beschäf­tigt. Die IG Metall habe die Arbeit­geber aufge­for­dert, bei der nächsten Runde am 18. April in Leipzig ein Angebot vorzu­legen, sagte ein Sprecher. Auch in anderen Bundes­län­dern, so in Hessen, Rhein­land-Pfalz und dem Saarland, sind die Gespräche am Mittwoch ergeb­nislos vertagt worden.