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Ermittlungen nach Kampfhund-Attacke

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Nach der Kampf­hund-Attacke auf dem Kapel­len­berg ermit­telt die Polizei gegen den Hunde­be­sitzer. Der Pitbull hatte am Wochen­ende auf der Neefe­st­raße die 20-jährige Lebens­ge­fährtin des Mannes angegriffen - die Frau erlitt lebens­be­droh­liche Verlet­zungen. Sie hatte den Kampf­hund gemeinsam mit ihrem drei Monate alten Baby ausge­führt, als das Tier plötz­lich über sie herfiel. Zwei Passanten versuchten, der am Boden liegenden Frau zu helfen, während ein anderer ihren kleinen Sohn in Sicher­heit brachte. Auch die Helfer wurden dabei gebissen. Erst die herbei­ge­ru­fene Polizei konnte den Kampf beenden - die Beamten erschossen den Pitbull. Die Frau erlitt bei dem Angriff einen sehr hohen Blutver­lust, sie kam mit schwersten Verlet­zungen ins Kranken­haus. Die 20-Jährige hatte den Pitbull ihres Lebens­ge­fährten in der Vergan­gen­heit schon öfter ausge­führt, ohne das etwas passiert war. Wie uns ein Polizei­spre­cher sagte, trug der Kampf­hund keinen Maulkorb. Pitbulls sind in Sachsen per Verord­nung als gefähr­liche Hunde einge­stuft.