++ EIL ++

Entscheidung über Legida-Proteste und Gegendemos erwartet

Zuletzt aktualisiert:

Mit bis zu 25 Gegen­ver­an­stal­tungen soll am Mittwoch in Leipzig gegen einen Aufmarsch der islam­kri­ti­schen Legida protes­tiert werden. Doch mit welchen Auflagen die Demo genehmig werden soll, ist noch unklar. Laut Innen­mi­nis­te­rium wird es aber kein Verbot wie in Dresden geben. Das Legida-Bündnis hat unter­dessen bis zu 60.000 Teilnehmer für Mittwoch angemeldet. Stadt berät über Sicher­heits­kon­zeptDie Stadt Leipzig berät noch mit Ordnungsamt und Polizei über ein Sicher­heits­kon­zept. Eine Entschei­dung soll im Laufe des Diens­tags bekannt­ge­geben werden. Vor der angekün­digten Legida-Demo am Mittwoch formiert sich erneut Wider­stand. Das Aktions­netz­werk "Leipzig nimmt Platz" kündigte eine Sitzblo­ckade an, um die Anhänger des islam­kri­ti­schen Bündnisses an ihrem Protestzug über den Ring zu hindern. Pegida-Organi­sator Lutz Bachmann rief unter­dessen dazu auf, am Mittwoch nach Leipzig zu fahren.Bereits am Montag­abend gab es eine Demo in Leipzig. Rund 5.000 Teilnehmer zogen für eine weltof­fene Stadt und gegen Fremden­feind­lich­keit über den Ring. Diskus­sionen zwischen Legida-Anhän­gern und GegnernDie Volks­hoch­schule lädt unter­dessen am Diens­tag­abend alle Legida-Anhänger und Gegner zu einer offenen Diskus­si­ons­runde ein. Die Demons­tranten sollen so fried­lich in den Dialog treten. Volks­hoch­schul­leiter, Rolf Sprink, wird zusammen mit dem Bürger­rechtler Stephan Bickhardt durch die Diskus­sion führen. Jeder Inter­es­sierte ist einge­laden. Beginn ist um 19 Uhr in der VHS in der Löhrstraße.