Energieversorger Eins prüft längere Braunkohle-Nutzung

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Der Energieversorger Eins in Chemnitz forciert seit Jahren den Ausstieg aus der Braunkohle und den Umstieg auf Gas. Dazu werden die Kohleblöcke des Heizkraftwerks durch gasbetriebene Motorenkraftwerke ersetzt.

Sie sollen den Kohlendioxid-Ausstoß um 60 Prozent verringern und ungeachtet der jüngsten Entwicklungen am Gasmarkt bis Jahresende ans Netz gehen. 

Drohende Engpässe in der Gasversorgung könnten das Braunkohle-Kraftwerk aber nun doch länger am Netz halten. Die Weiternutzung von Braunkohle über das Jahr 2023 hinaus werde aktuell geprüft, so eins-Geschäftsführer Roland Warner. Derzeit fehle es aber noch an klaren Vorgaben vom Bund, erklärte Warner.