• Es lichtelt im Erzgebirge - und das ist Brauch - nach dem Totensonntag und bis bis Lichtmess.

Energiekrise: Lichteln "light" zur Weihnachtszeit?

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Energiekrise hin oder her, wenn man die Erzgebirger auf Weihnachtsbeleuchtung und Schwibbogen anspricht, erntet man vielerorts nur Kopfschütteln. Schwibbögen in den Fenstern, Lichterschmuck - im Advent gehört das einfach dazu, ganz besonders im Erzgebirge.

Derweil wird in den Kommunen trotzdem über ein abgespecktes Lichtermeer diskutiert. Annett Flämig, Stadtsprecherin von Annaberg-Buchholz, sagte, die traditionelle Beleuchtung auszuschalten oder zu verbieten, wäre aus ihrer Sicht definitiv ein falsches Signal.

Trotzdem werde nach Möglichkeiten gesucht, Energie zu sparen. Der Weihnachtsbaum soll dieses Jahr nur zu den Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes beleuchtet sein und nachts abgeschaltet werden.

Wie viel der Strom für die Weihnachtsbeleuchtung die Stadt insgesamt kostet und welche zusätzlichen Kosten hier durch steigende Energiepreise zu Buche schlagen, vermochte die Stadt nicht zu sagen.

Allerdings seien die gesamte Innenstadtbeleuchtung, der Weihnachtsbaum die  Beleuchtung an den meisten Verkaufsbuden längst auf energiesparende LED umgestellt worden.