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Eltern starten Petition für Reichenhainer Kita

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Für den Erhalt der Kita „Wichtelberg“ in Reichenhain haben die Eltern jetzt auch eine Petition gestartet. Sie richtet sich an Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Die Eltern fordern, dass der Kindergarten erhalten bleibt und wie geplant saniert wird. Die Stadt will das Haus aufgebeben, weil sich die geplanten Baukosten inzwischen mehr als verdoppelt haben. „Wir lassen die Einrichtung auslaufen“ hatte Jugendamtsleiterin Gunda Georgi kürzlich Jugendhilfeausschuss gesagt.

Die noch verbleibenden Kinder aus dem „Wichtelberg“ sollen bis zu ihrem Schulanfang gemeinsam betreut werden. Entweder in der alten Kita oder in einem Ausweichquartier. Hier soll jetzt die beste Lösung gefunden werden. Nach Aussage von Baubürgermeister Michael Stötzer soll das Grundstück nach dem endgültigen Auszug nicht verkauft werden. Die Kita bleibt auch im Bedarfsplan der Stadt, allerdings mit der Kapazität Null. Damit kann der Standort Reichenhain bei steigender Nachfrage jederzeit wieder aktiviert werden, allerdings wahrscheinlich woanders. Laut Stötzer gibt es in dem Stadtteil bis zu drei Grundstücke, die besser für den Bau einer Kita geeignet wären.