Elternvertreter und AfD fordern Rücknahme der Impfangebote an Schulen
Der Landeselternrat Sachsen sieht die freiwilligen Impfangebote an den Schulen im Freistaat skeptisch. Viele Mütter und Väter würden befürchten, dass Kinder bei der Entscheidung übers Impfen von Klassenkameraden beeinflusst werden könnten. Dadurch würden sie unter Druck geraten. Das sehe auch der Verband der Kinder- und Jugendärzte so. Gespräche über eine Impfentscheidung sollten jedoch im Elternhaus stattfinden, meint der Verband. Darum fordert der Landeselternrat, dass das Angebot der freiwilligen Impfungen an Sachsens Schulen zurückgenommen wird.
Die AfD in Sachsen ist derselben Meinung, „zumal der Impfstoff nur eine bedingte Zulassung hat und die Pharma-Unternehmen nicht für Impfschäden haften“, erklärte Fraktionsvorsitzender Jörg Urban. „Für Jugendliche überwiegen die Risiken des Impfstoffs, gegenüber der Gefahr einer schweren Corona-Erkrankung.“ Vor diesem Hintergrund sei die Beibehaltung von kostenlosen Tests besonders wichtig. Der geplante Wegfall komme einer Impfpflicht durch die Hintertür gleich. „CDU-Ministerpräsident Kretschmer hatte vor einem Jahr selbst betont, es werde keine Impfpflicht geben. Alles andere wäre bösartige und absurde Verschwörungstheorie. Nun muss Herr Kretschmer beweisen, dass er nicht selbst zum Erfüllungsgehilfen einer Verschwörungstheorie wird“, so Urban.