++ EIL ++

Eisschnellläufer müssen zum Training nach Erfurt

Zuletzt aktualisiert:

Der Chemnitzer Eisschnelllauf-Club startet unter extrem schwierigen Bedingungen in die neue Saison. Weil die Sanierung der Eislaufbahn im Küchwald länger dauert als geplant, muss das komplette Training nach Erfurt verlagert werden. Besonders hart trifft es den Nachwuchs. Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet das ab Oktober viel Zeit im Bus und lange Tage, an deren Ende trotzdem noch Hausaufgaben warten.

„Die Nachwuchssportler werden Mittags am Sportgymnasium und an der Sport-Oberschule abgeholt, dann geht es mit dem Bus nach Thüringen“, erklärt die Vereinspräsidentin Janina Heß. „Das ist eine enorme logistische Herausforderung, und es wird natürlich auch eine harte Zeit für die Kinder.“ Janina Heß ist aber zuversichtlich, dass die jungen Sportler das meistern. Bis März fahren die Eisschnellläufer drei Mal in der Woche nach Erfurt, denn solange werden die Bauarbeiten im Küchwald noch dauern.

Für die Sanierung der Eislaufbahn musste der Stadtrat erst im Juli 1,7 Millionen Euro zusätzlich locker machen, sonst hätten die Bauarbeiten eingestellt werden müssen. Die Mehrkosten waren entstanden, weil belasteter Boden entsorgt werden musste und eine neue Prallschutzwand eingebaut wird. Die zusätzlichen Arbeiten haben den gesamten Zeitplan durcheinander gebracht, deshalb steht das Außenoval im kommenden Winter nicht zur Verfügung.