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Eisig! Da „erfrieren“ sogar Seifenblasen

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Der Frost hat die Region fest im Griff. Minus 19,7 Grad in Deutschneudorf, sogar minus 23 Grad in Kühnhaide bei Marienberg. In Chemnitz musste man weniger bibbern. Hier sank das Thermometer auf minus 9,2 Grad.

Frostige Phänomene

Die eisigen Temperaturen sorgen für frostige Phänomene. Es war so kalt, dass man sogar gefroren Seifenblasen bewundern konnte. In Annaberg-Buchholz erstrahlte der „Frohnauer Hammer“ in einer winterlichen Märchenwelt. Das historische Hammerwerk war eingefroren, und riesige Eiszapfen hingen an den Wasserrädern.

Fichtelbergbahn unter Dampf

Auch die Fichtelbergbahn dampfte durch die verschneite Landschaft. Im eiskalten Sehmatal entstand eine Winterkulisse wie aus einem alten Heimatfilm. Der Schnee knirschte unter den Füßen, die Bäume waren von glitzerndem Reif überzogen.

Perfekte Bedingungen für Wintersport

Die Skigebiete am Fichtelberg nutzen die frostigen Temperaturen für die Kunstschneeproduktion. Schneekanonen laufen auf Hochtouren, um optimale Bedingungen für Wintersportler zu schaffen. Eine falsch eingestellte Schneelanze sorgte dabei für faszinierende Aufnahmen, weil der Kunstschnee über den Fichtelberg fegte.

Vorübergehende Frostperiode

Die frostigen Temperaturen werden laut Meteorologen nicht lange anhalten. In der kommenden Nacht ist vor allem im Osten noch einmal strenger Frost zu erwarten. Anschließend steigen die Temperaturen. Ab dem Wochenende wird es deutlich milder und man erwartet nach dem klirrenden Frost einen Hauch von Frühling.