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Ehemalige Haftanstalt wird zur Wohnanlage

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Auf dem Gelände des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses gehen die Arbeiten zügig voran. Der Hafttrakt D ist schon komplett abgerissen, der Hauptteil der historischen Anlage bleibt aber stehen. Die Chemnitzer Gesellschaft für Wohnungsbau will die Gebäude sanieren und auch Neubauten errichten. Dabei bleibt auch Platz für die geplante Gedenkstätte, die an die Geschichte der Haftanstalt erinnern soll.

Mit einer Förderung in Millionenhöhe will das Land Sachsen den Aufbau der Gedenkstätte unterstützen. Das Kaßberg-Gefängnis war zu DDR-Zeiten als "Tor zur Freiheit" bekannt. Über die Haftanstalt wurde der Freikauf von Gefangenen in die Bundesrepublik abgewickelt. Derzeit werden auf dem Gelände Gebäude abgerissen, die nicht unter Denkmalschutz stehen. Hier sollen bis 2022 Stadthäuser entstehen. (mit dpa)