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Eckpunkte für Haustarifvertrag am Theater stehen

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Zur Rettung der Städti­schen Theater sind die Mitar­beiter bereit, weitere Jahre auf Gehalt zu verzichten. Das sehen die Eckpunkte eines neuen Hausta­rif­ver­trags vor, die Gewerk­schaften und Geschäfts­lei­tung heute ausge­han­delt haben. Der Vertrag soll eine Laufzeit bis 2018 haben - er sieht einen Gehalts­ver­zicht von zehn Prozent im Vergleich zum Flächen­tarif vor. Während des letzten Jahres der Laufzeit solle es dann aller­dings das im Flächen­tarif vorge­se­hene Gehalt geben.Beim Orchester ist eine Verän­de­rung mit einem Teilzeit­mo­dell vorge­sehen. Das Verhand­lungs­er­gebnis habe keinen Jubel ausge­löst, hieß es von der Gewerk­schaft verdi. Dennoch hätten alle zugstimmt. Den neuen Hausta­rif­vert­trag muss nun noch der Stadtrat absegnen.„Angesichts des erheb­li­chen Verzichts­vo­lu­mens ist es nachvoll­ziehbar, dass um Verbes­se­rungen gerungen wird", sagte Dr. Chris­toph Dittrich, General­in­ten­dant der Städti­schen Theater Chemnitz. "Wir werden die wirtschaft­li­chen Auswir­kungen, die sich aus den Forde­rungen ergeben, mit dem Träger, der Stadt Chemnitz, bespre­chen. Erklärtes Ziel aller Seiten ist es außerdem, rasch zu beginnen, eine Perspek­tive für die Zeit nach dem Auslaufen des Hausta­rif­ver­trages zu entwi­ckeln, in die alle Betei­ligten und Verant­wor­tungs­träger einge­bunden werden müssen“, so Chris­toph Dittrich weiter.