Dritte internationale Ambulanz in Sachsen
Die gesundheitliche Versorgung der Flüchlinge hier in Sachsen ist für viele Ärzte eine große Herausforderung. Deshalb versucht der Freistaat zu helfen - in Chemnitz wurde jetzt eine sogenannte Internationale Ambulanz eröffnet - und zwar in der ehemaligen Rettungsstelle des Klinikums. Nach Dresden und Leipzig ist Chemnitz die dritte Ambulanz dieser Art hier in Sachsen. Dort arbeiten Ärzte die mehrere Spachen können, zusätzlich gibt es Dolmetscher. Ziel ist, vor allem Arztpraxen in den Städten zu entlasten. Bislang mussten Flüchlinge mit ihrem Behandlungsschein zu einem Hausarzt gehen. Dort sind die Praxen aber bereits sehr voll und es gibt oft Probleme bei der Verständigung. Eine Sprecherin des zuständigen Gesundheitsministeriums sagte, dass derzeit geprüft wird, ob auch noch in anderen Orten in Sachsen solche Ambulanzen eingerichtet werden können.