Dresdner Stimme von Hollywoodstar Russel Crowe verstummt
Der Schauspieler Thomas Fritsch ist tot. Er sei am Mittwoch „friedlich entschlafen“, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem näheren Umfeld. Fritsch wurde 77 Jahre alt. Der gebürtige Dresdner zählte zu den beliebtesten Fernsehschauspielern, bekannt war er unter anderem für die ZDF-Serie „Drei sind einer zuviel“, „Derrick“, „Rivalen der Rennbahn“ oder auch „Eine wunderbare Familie“.
In der Edgar-Wallace-Satire „Der Wixxer“ erlebte er 2004 sein Kino-Comeback in der Rolle des Earl of Cockwood.
Auch als Theaterschauspieler und Synchronsprecher war Fritsch sehr aktiv. So war er die deutsche Stimme von Hollywoodstar Russel Crowe u.a. in „Gladiator“ oder „Master and Commander“. Bei „Game of Thrones“ lieferte Fritsch die deutsche Tonspur von James Faulkner in der Rolle des Randyll Tarly.
In drei „Harry Potter“-Filmen lieh er John Hurt als Mr. Ollivander seine Stimme. Auch Jeremy Irons wurde in „Die Brogias“, „Batman vs. Superman: Dawn of Justice“ oder „Stirb langsam: Jetzt erst recht“ von Fritsch synchronisiert. In den „Die Chroniken von Narnia“-Teilen lieh er dem Löwen Aslan seine markante Stimme. Im Animationsfilm „König der Löwen“ sprach er den Bösewicht Scar oder in „Ice-Age“ den Säbelzahntiger Diego.