Dreispringer Heß verpasst Olympia-Finale
Dreispringer Max Heß fühlte sich bei den Olympischen Spielen in Tokio an Rio de Janeiro zurückerinnert. Vor fünf Jahren verpasste der Chemnitzer das Finale mit einer ähnlichen Sprungfolge wie nun in Japan. „Eigentlich habe ich mich sehr, sehr gut gefühlt“, sagte der 25-Jährige, der den ersten Versuch am Dienstag abgebrochen hatte.
Der zweite Satz wurde mit 16,69 Metern gemessen, der dritte vielsprechende war ungültig. „Der letzte Versuch war eigentlich schon über 17 Meter, der hätte wahrscheinlich sogar für die direkte Quali gereicht, was umso ärgerlicher ist, weil die Form da ist“, haderte Heß. Der Europameister von 2016 will nun versuchen, seine Sprünge für die Zukunft „solider, bisschen stabiler“ zu gestalten.
Für Vereinskollegin und Sprinterin Corinna Schwab lief es ebenfalls nicht rund. Sie schied in den Vorläufen über die 400 Meter als Fünfte aus. In der Gesamtwertung belegte sie den 27. Platz. Bereits am Sonntag musste sich LAC-Sprinter Marvin Schlegel ebenfalls in den Vorläufen über die 400 Meter geschlagen geben. Beide haben aber noch bei den Staffelläufen der Frauen und Männer die Chance auf eine Medaille.