++ EIL ++

Dokumentation über Zeitzeugen stößt auf großes Interesse

Zuletzt aktualisiert:

Der Film zum Chemnitzer Friedenstag soll nach seiner Premiere im Rathaus jetzt auch an Schulen gezeigt werden. Rund 100 Zuschauer hatten am Montag die erste Aufführung verfolgt. Der Andrang war so groß, dass die Vorstellung zweimal wiederholt werden musste. In dem Film "Kriegskinder" berichten Chemnitzer Zeitzeugen über die Bombennacht des 5. März 1945, darunter der KZ-Überlebende Justin Sonder. Mit dem Friedenstag hat auch der Platz vor dem neuen Technischen Rathaus einen Namen erhalten: er heißt künftig Friedensplatz. Das Straßenschild wurde am Nachmittag feierlich enthüllt. Am Abend versammelten sich hunderte Menschen zu einer Kundgebung auf dem Neumarkt. Mit Kerzen und Transparenten setzten sie ein Zeichen für Frieden, Toleranz und Weltoffenheit.