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DLRG Sachsen befürchtet mehr Badeunfälle durch Corona-Beschränkungen

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Die DLRG im Freistaat beklagt, dass diesen Sommer viele Sachsen an unbewachten Badestellen schwimmen gehen. Weil an diesen Flüssen, Bächen und Seen keine Rettungsschwimmer sind, könnten Notfälle tragisch enden.

Der Geschäftsführer der DLRG Sachsen, Sebastian Knabe, sieht als Ursache die Hygieneregeln in den Freibädern. Die Gesundheitsämter hätten die Zahl der Besucher in den Freibädern beschränkt, damit die Abstandsregel eingehalten werden kann. Größtenteils sei es so geregelt, dass pro Quadratmeter nur eine bestimmte Anzahl von Badegästen zugelassen sei.

Das führe zu langen Warteschlangen am Einlass. Man dürfe sich nicht wundern, wenn darum viele Sachsen an ungesicherte Stellen ausweichen, hat Knabe unserem Sender gesagt.