Die Vermehrung der Chemnitzer Pinguine
Die Pinguine an der Inneren Klosterstraße bekommen Gesellschaft. In den nächsten Tagen werden weitere Bronzefiguren vor dem Restaurant „Dean & David“ aufgestellt. Der Chemnitzer Künstler Peter Kallfels ergänzt damit seine 2004 eingeweihte Skulpturengruppe. Am vergangenen Wochenende wurde mit Gipsmodellen Maß genommen. Noch in dieser Woche soll der Nachwuchs offiziell platziert werden.
Ein fester Bestandteil der Chemnitzer Innenstadt
Die bronzene Pinguinkolonie steht seit dem 26. November 2004 an der Inneren Klosterstraße. Sie besteht aus 14 detailgetreuen Kaiserpinguinen. Der Boden unter ihren Füßen ist mit den sich stark ähnelnden Umrissen der Antarktis und der Stadt bemalt.
Ein besonderes Detail: Der Längengrad 12°55'11„ östlicher Länge ist markiert. Diese Linie zieht sich über die Innere Klosterstraße und endet logischerweise in der Antarktis. In 15.000 Kilometern Entfernung trifft sie dort auf eine der größten natürlichen Kolonien von Kaiserpinguinen.
Beliebtes Fotomotiv mit geografischem Bezug
Die Skulpturengruppe steht an einem markanten Ort: Ecke Theaterstraße, direkt vor dem “Brazil„. Bei Touristen ist sie ein beliebtes Fotomotiv. Die Gestaltung der kleinen “Pinguininsel„ geht auf einen Auftrag der GGG zurück. Die Inschrift vor Ort erklärt die Verbindung zwischen Chemnitz und der Antarktis über die geographische Länge. Dieser Hintergrund macht die Skulpturen nicht nur dekorativ, sondern auch informativ.