Die ersten Studenten kamen 1836 nach Chemnitz
Aktuell studieren über 8000 junge Menschen an der TU Chemnitz. In ihren Anfängen waren es aber deutlich weniger, so Uniarchivar Stephan Luther: „14 Zöglinge kamen nach Chemnitz am 2. Mai 1836. Da wurde die damalige Königliche Gewerbsschule gegründet. Das war eine Notwendigkeit, denn mit der aufkommenden Industrialisierung fehlte es an Ausbildungsstätten für die höhere technische Bildung.“
Die Voraussetzungen für einen Studienplatz damals waren übrigens auch interessant: „Man musste geimpft sein, man musste konfirmiert sein und brauchte Grundkenntnisse im Rechnen, Lesen, Schreiben. Also, das deutet auch darauf hin, dass die Vorbildung nicht so hoch angesetzt war.“ Aber der Unialltag war streng: „Damals war auch Anwesenheitspflicht und eine ordentliche Anzugsordnung mit Schlips und Kragen.“
Audio:
Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


