Deutliches Votum für Erhalt der Erzgebirgsbahn
Die Erzgebirgsbahn muss auf Dauer eine Zukunft haben: Das war das zentrale Anliegen einer hochrangigen Delegation aus Annaberg-Buchholz und dem Erzgebirge. Am Mittwoch übergab sie in Chemnitz 777 Stellungnahmen der Bürger zum aktuellen Nahverkehrsplan-Entwurf des Verkehrsverbundes Mittelsachsen sowie 111 Unterschriften von Bürgern, die klar für Erhalt der Bahn aussprechen. Der Delegation gehörten Bürgermeister Thomas Proksch, der Vorsitzende des Stadtratsausschusses Wirtschaft, Verkehr, Tourismus und Umwelt Jürgen Förster, die Mitglieder des Sächsischen Landtages Ronny Wähner und Prof. Günther Schneider sowie Mitglieder aller Fraktionen des Stadtrates Annaberg-Buchholz an. In den zahlreichen Stellungnahmen wird mit Nachdruck gefordert, Eisenbahnstrecken im Erzgebirge zu erhalten und Regionalisierungsmittel des Bundes künftig schwerpunkt-mäßig für den Bahnverkehr zu verwenden. Das einhellige Votum: Die Erzgebirgsbahn ist für Wirtschaft und Tourismus, für Berufs- und Schülerverkehr, für die Attraktivität der Region insgesamt, für die Erreichbarkeit des Oberzentrums Chemnitz und der überregionalen Strecken lebenswichtig. Sie ist ein unverzichtbarer und prägender Teil der Kulturlandschaft des Erzgebirges. Außerdem hat sie hohe Bedeutung für die Erreichbarkeit der Kurorte sowie den Anschluss an die Fichtelbergbahn.