Denkmalgeschützter Lokschuppen wird saniert
Ein denkmalgeschützter Lokschuppen in der Nähe des Chemnitzer Hauptbahnhofs soll umfangreich saniert werden. Dafür gibt es von Freistaat und Bund Fördermittel in Höhe von rund 900.000 Euro.
Der Lokschuppen an der Lerchenstraße mit seinen langen Hallen sei ein wichtiges Zeugnis der Eisenbahngeschichte, heißt es vom Staatsministerium für Regionalentwicklung. Das Gebäude dient aber gleichzeitig auch als Schallschutz für das dahinter liegende Wohngebiet. Saniert werden zunächst die Dachflächen, die hölzerne Dachkonstruktion sowie die vorhandene Stahlkonstruktion aus Dreieck-Bindern und gusseisernen Stützen sowie die Dachaufbauten zur Hallenbelichtung.
Ein durch einen Bombentreffer aus dem zweiten Weltkrieg nur halbseitig erhaltenes Seitenschiff sowie die darunter befindliche Stützmauer sollen ergänzt werden. Damit wird die Stützmauer auf die historische Gesamtlänge entlang der Lerchenstraße wieder vervollständigt. Ein weiteres fehlendes Hallenschiff wird dagegen nicht wieder aufgebaut, auch um den Bombentreffer historisch zu dokumentieren.