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De Maizière: Tempo des Zuzugs ist zu hoch

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Bundes­in­nen­mi­nister Thomas de Maizière hält das Tempo der Flücht­lings­zu­wan­de­rung für zu hoch. „Deswegen müssen wir an einer Entschleu­ni­gung arbeiten, damit wir auch in Deutsch­land nicht an eine Belas­tungs­grenze stoßen“, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Dresden.  De Maizière forderte die Asylbe­werber auf, korrekte Angaben zu ihrer Herkunft und ihrer Person zu machen. „Das ist nicht zu viel verlangt, wenn man in einem Land Schutz möchte. Auch von den Flücht­lingen muss man einiges erwarten.“ Es müsse sicher­ge­stellt werden, dass alle korrekt regis­triert würden. Das Bundes­in­nen­mi­nis­te­rium hat seinen Angaben zufolge bisher keine gesicherten Erkennt­nisse darüber, ob mit den Flücht­lingen auch Terror­risten oder ehema­lige IS-Kämpfer nach Deutsch­land kommen. „Wir bekommen natür­lich allerlei Hinweise von auslän­di­schen Nachrich­ten­diensten, aber nichts davon ist konkre­ti­siert“, sagte de Maizière. „Deshalb ist es ganz ungerecht, einen General­ver­dacht gegen alle Flücht­linge auszu­spre­chen.“