„Das Virus ist ungerecht“
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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer gibt zu, dass die Corona-Beschränkungen nicht immer gerecht sind. Im Gespräch mit der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ geht er auf den Vorwurf ein, dass kleine Geschäfte schließen mussten, während zum Beispiel Autokonzerne weiter produzieren dürfen.
Kretschmer entgegnet dem, dass man versuche, die Volkswirtschaft zu erhalten. Er sei froh darüber, dass VW-Fabriken nicht geschlossen seien. Diese würden dafür sorgen, dass Geld reinkommt, damit man anderen Hilfsgeldern zahlen könne. Nicht die Politik sei ungerecht, sondern das Virus, meint Kretschmer.