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  • Ein beschädigter Bahnübergang und ein folgenschwerer Fahrfehler hätten gestern zwischen Chemnitz und Dresden fast zu einem Unglück geführt.

Das hätte tödlich enden können

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Ein beschädigter Bahnübergang und ein folgenschwerer Fahrfehler hätten zwischen Chemnitz und Dresden fast zu einem tödlichen Unglück geführt.

Schranke gerammt – Züge müssen bremsen

In Bobritzsch-Hilbersdorf hatte ein LKW-Fahrer am Donnerstag eine Bahnschranke beschädigt. Die Folge: Züge auf der Strecke Dresden–Chemnitz mussten Tempo rausnehmen, teils sogar anhalten. Die Deutsche Bahn regelte den Verkehr über ihre Notfallleitstelle – mit klarer Ansage an die Lokführer: Nur weiterfahren, wenn kein Auto kommt und vorher pfeifen.

Zug ignoriert Anweisung

Doch gegen 15:20 Uhr kam es an eben diesem Bahnübergang beinahe zum Crash. Ein Triebfahrzeugführer in Richtung Dresden missachtete den Befehl der Leitstelle. Kein Halt, kein Pfeifen – stattdessen überquerte er den Übergang direkt. In diesem Moment fuhr ein PKW gerade über die Schienen. Die Fahrerin entging der Bahn nur knapp und erlitt einen Schock.

Bundespolizei sucht Zeugen

Die Bundespolizeiinspektion Chemnitz ermittelt nun wegen des Vorfalls. Wer etwas beobachtet hat, soll sich unter der Telefonnummer 0371/4615-0 melden.