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CVAG sagt Schwarzfahrern den Kampf an

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Mit mobiler Technik macht die CVAG ab sofort Jagd auf Schwarz­fahrer. Das Verkehrs­un­ter­nehmen hat für 75.000 Euro insge­samt 20 moderne Kontroll­ge­räte angeschafft - sie ähneln den Geräten, die auch Politessen verwenden. Damit können jetzt die Daten von Schwarz­fahrer elektro­nisch erfasst und schneller verabeitet werden. Wer einmal ohne Fahrschein erwischt wurde, bleibt drei Jahre im System gespei­chert, so werden auch Wieder­ho­lungs­täter schnell erkannt. Parallel zu der techni­schen Aufrüs­tung hat die CVAG auch die Zahl der Kontrol­leure in ihrem Netz verdrei­facht. Dazu wurde extra ein Vertrag mit einer privaten Chemnitzer Sicher­heits­firma geschlossen. Täglich sind jetzt neun Mitar­beiter im Auftrag der CVAG auf den Bus- und Bahnli­nien der Stadt unter­wegs. Die Schwarz­fahrer bescheren dem Verkehrs­un­ter­nehmen jährlich ein Minus von knapp 1,4 Millionen Euro in der Kasse. Nach Angaben von CVAG-Sprecher Stefan Tschök wird in Chemnitz beson­ders oft schwarz gefahren. Dabei werden Fahrgäste in allen Alters­gruppen erwischt - laut Tschök von sechs bis 80 Jahren.